Meldung:
25. Januar 2012
SPD im Rhein-Kreis Neuss begrüßt ‚Acht-Punkte-Programm gegen Rechtsextremismus‘
„Neonazis keinen Fußbreit Boden lassen!“
Zudem mache sich die rot-grüne Landesregierung für ein bundesweites Waffenverbot für Rechtsextremisten stark.
„Was mir in meiner beruflichen Tätigkeit als Schulleiter aber besonders wichtig ist: Das Land verstärkt die Prävention durch bessere Aufklärung und Vernetzung von Initiativen, Sportvereinen, Kirchen und Schulen und baut das Aussteigerprogramm aus, um gerade jungen Menschen den Ausstieg aus der rechten Szene zu erleichtern“ erklärt Krützen.
„Rechtsterrorismus und Rechtsextremismus sind ernste Bedrohungen für unsere Demokratie“ ergänzt der stellvertretende Kreisvorsitzende Reiner Breuer.
Demokratie sei zunächst einmal jedem Menschen gegenüber tolerant, gegenüber Intoleranz aber müsse auch sie intolerant sein. Das sei das erfolgreiche Modell der wehrhaften Demokratie.
„Für Neonazis wird es nun eng in NRW – NRW soll schließlich ein weltoffenes, tolerantes und leistungsfähiges Bundesland bleiben. Die Ewig-Gestrigen mit ihrer menschenverachtenden Ideologie gehören nicht hierhin!“ so Breuer.
„Das unverschämte und selbstbewusste Auftreten rechtsextremistischer Gruppierungen wird durch das verschärfte Vorgehen der Polizei in NRW hoffentlich bald der Vergangenheit angehören“ so der Kreistagsabgeordnete Martin Mertens.
„Im Kreistag haben ja bereits alle demokratischen Parteien gemeinsam eine Resolution gegen Rechtsextremismus unterschrieben. Wir dürfen den Neonazis keinen Fußbreit Boden in unserem Rhein-Kreis Neuss überlassen! Menschen, die aus der rechtsextremen Szene aussteigen wollen, werden wir unterstützen.“